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Georg Bodenehrs Bildnis des Johann Melchior Dinglinger

Zum bald­igen Aus­klang der Aus­stellung "Die englische Manier" wird ein eben­so typischer wie hoch qualität­voller Mezzotino-­Stich vor­ge­stellt. Das 1966 für die Uni­versitäts­kunst­sammlung an­ge­kaufte Por­trät zeigt einen der damals europa­weit be­kanntes­ten Hof­künstler und gibt damit Ge­legen­heit, nicht allein auf die charakteristischen Um­stände in jener Zeit bei der Ent­stehung der­artiger Dar­stellungen ein­zu­gehen, sondern auch einen der profi­liertes­ten deutschen Gold­schmiede und seine Tätig­keit für Au­gust den Starken in Dres­den vor­zu­stellen.


Ding­linger ge­hörte zu den maß­ge­benden Persönlich­keiten bei der Be­gründung des "augusteischen Zeit­alters" in Sachsen und sogar Herr­scher wie Zar Peter der Große rissen sich darum, seine Be­kannt­schaft zu machen. Alle wesentlichen Arbeiten des aus Schwaben stammen­den Künstlers be­finden sich im schon im 18. Jahr­hundert öffent­lich zu­gäng­lichen be­rühmten Grünen Ge­wölbe, an dessen Ein­richtung er auch be­teiligt war. Was sie aus­zeich­net, wie sie nicht zu­letzt damals politisch wirk­sam wurden und warum sie noch heute einen der Haupt­anziehungs­punkte für Be­sucher aus aller Welt bilden, das alles wird Gegen­stand des Vortrags sein.


 vorgestellt von Prof. Dr. Carsten-Peter Warncke

Quelle:  https://www.uni-goettingen.de/de/010315---johann-georg-bodenehrs-bildnis-des-johann-melchior-dinglinger---prof-dr-carsten-peter-warncke/502003.html